Schlagwort-Archive: Landkarte

Venta del libro / Buchverkauf

Die Bücher können in Deutschland bei mir bestellt werden und ich verschicke sie per Post.

 

Librerías que venden el libro LA PALMA FUE TAMBIÉN LA ISLA DE LOS CARTÓGRAFOS, en una versión española de la traductora Susanne Weinrich y también en alemán.

Buchläden, die das Buch LA PALMA WAR AUCH DIE INSEL DER KARTOGRAFEN sowie die spanische Übersetzung von Susanne Weinrich anbieten.

 

LA PALMA

BREÑA ALTA
Librería La Estrella
Calle Venezuela, 4
38710 Breña Alta, San Pedro

BREÑA BAJA
Dimaro Librería – Papelería
C/ 30 de Mayo, 64ª
38710 Breña Baja

Mi Taller

C/ San Antonio, 257
38712 Breña Baja
Tfno.: (+34) 922 433 349

EL PASO
Centro de Interpretación Petroglifos de El Paso, “Benehauno”

C/ Paso de Abajo, 90
38750 El Paso
Tfno.: (+34) 822 255 264, benehauno@elpaso.es

Librería Guacimara
Avda. Islas Canarias, 12 bajo
38750 El Paso
Tfno.: (+34) 922 18 13 54

LOS LLANOS
Librería Ler

Avenida Carlos Francisco Lorenzo Navarro, 24
38760 Los Llanos de Aridane
Tfno.: (+34) 922 403 908

La Prensa Haencore
Avda. Enrique Mederos, 38
38760 Los Llanos de Aridane
Tfno.: (+34) 922 40 25 36

Tienda de Miguel
C/ Iglesia, 5  (Plaza España)
38760 Los Llanos de Aridane
Tfno.: (+34) 922 46 25 21

PUNTAGORDA
Infopel
C/ La Paz, 1°A
38789 Puntagorda
Tfno: (+34) 922 493 407; Mail: ip@infopel.es

Tienda Turqué
Avda. Los Almendros, 1°A
38789 Puntagorda
Tfno.: (+34) 922-4934 15; kapicand@hotmail.com

SANTA CRUZ DE LA PALMA
Librería Trasera

Calle Álvarez de Abreu, 27
38700 Santa Cruz de La Palma
Tfno.: (+34) 922 411 815

Librería Papiro
Calle Anselmo Pérez de Brito, 14
38700 Santa Cruz de La Palma
Tfno.: (+34) 922 412 183

Tienda del Santuario de Las Nieves
Plaza de Las Nieves s/n
38700 Santa Cruz de La Palma
Tfno.: (+34) 922 416 337

TIJARAFE
Librería – Papelería

C/ Acceso a los Colegios, 30
38780 Tijarafe
Tfno.: (+34) 922 49 12 16

Panadería / Gockel Brot
La Punta 9
38780 Tijarafe

 

 

 

ANDERE KANARISCHE INSELN

GRAN CANARIA

El Libro Técnico Librerías Independientes
Tomas Morales, 46
35003 Las Palmas de Gran Canaria
Tfno.: (+34) 928367706
 
Librería Canaima
C/ Senador Castillo Olivares, 7
35003 Las Palmas de Gran Canaria
Tfno.: (+34) 928 373 220
canaima@libreriacanaima.com

LANZAROTE

Puente, Libreria
C/ Inspector Luis Martin, 11
Arrecife de Lanzarote
Tfno.: (+34) 928815107

 

 

TENERIFE

Librería El Atril
Calle Suárez Guerra, 23
Santa Cruz de Tenerife
Tfno.: (+34) 922 245 314
libatril@hotmail.com

Todo Hobby La Clave
Piedra Redonda 21. Local A
Adeje / Tenerife
Tfno.: (+34) 696986951
www.todohobbylaclave.es/libro/la-palma-war-auch-die-insel-der-kartografen-interpretationen-der-felsgravuren_260738

Lemus Librerías Independientes
Heraclio Sanchez, 64
La Laguna / Tenerife
Tfno.: (+34) 922251145

Librería Lemus Versandhandel
Calle Heraclio Sánchez, 64
La Laguna (Tenerife)
Tfno.: (+34) 922 251 145
www.librerialemus.com

«Este libro es para todos, para palmeros y visitantes amantes de La Palma, para curiosos, para críticos, para expertos, para aficionados, para descubridores, inventores, exploradores, investigadores, para lectores apasionados y para los enamorados de la naturaleza. Les habla de lugares mágicos en una isla mágica» (Susanne Weinrich, 2017).

„Dieses Buch ist für alle: Für Palmeros und für interessierte Besucher von La Palma, für Neugierige, für Kritiker, für Fachleute, für Liebhaber, für Entdecker, Erfinder, Erforscher, für leidenschaftliche Leser und für Naturbegeisterte. Es berichtet von wunderbaren Orten auf einer wunderbaren Insel“ (Susanne Weinrich, 2017).

Telecanarias: Eine palmerische Petroglyphe könnte laut Dr. Jorge Pais die erste Landkarte der Kanaren sein

Am 30. Oktober 2017 sendete der Fernsehsender Telecanarias:  “Eine Petroglyphe von La Palma könnte die erste Landkarte der Kanaren sein”.
http://www.rtve.es/alacarta/videos/telecanarias/telecanarias-301017/4278589/ (ab der 14. Minute)

“Sie haben eine Petroglyphe aus der präspanischen Zeit entdeckt, die nach der Interpretation der Wissenschaftler eine felsige Landkarte der Insel darstellt.  Es wäre die erste, die auf den Kanaren bekannt wird und eine von wenigen auf der Welt.

Und auf La Palma könnte die neuartige Interpretation der Experten zu einer Petroglyphe im Mittelpunkt der weltweiten Archäologie liegen. …

Die Hypothese einer Felskarte eröffnet der Forschung neue Wege.
In der weltweiten Vorgeschichte sind die Beispiele für geografische Darstellungen der Umgebung selten und selbstverständlich ist dies die erste bekannte der Kanarischen Inseln (Telecanarias, 2017).”

Der Archäologe Dr. Jorge Pais Pais stellt in diesem Beitrag eine Interpretation zu einer Petroglyphe vor, die sich im früheren Bezirk Tijarafe befindet.

 

Am 27. Januar 2018 sendete der Fernsehsender Telecanarias: “Auf La Palma könnte eine neue Interpretation ins Zentrum der weltweiten Archäologie rücken. Sie glauben, dass es sich um eine Felskarte der Insel handelt. Es wäre die erste, die man auf den Kanaren kennt und eine der wenigen Beispiele der Vorgeschichte.”
http://www.rtve.es/alacarta/videos/espana-en-comunidad/espana-comunidad-27-01-18/4440638/ (ab der 11. Minute)

Wir konnten Petroglyphen als eine steinerne Landkarte in Garafía klassifizieren

Die folgenden Zitate stammen aus dem Artikel >Montaña de Fernando Porto<, der in der Zeitschrift IRUENE Nr. 6 Casiopea (2014; Ediciones Alternativas, Puntagorda, La Palma), in Spanisch und Englisch, erschienen ist.

“Auf der kanarischen Insel La Palma gibt es vor allem in der Gemeinde Garafía zahlreiche Petroglyphen. Von einer Gruppe loser, freistehender Steine, >El Calvario<, fiel mir eine Felsgravur (Foto N° 2) am meisten auf. Über dem Motiv leuchtete das Meer. Jedoch wenn man sich um 180 Grad wendete, sah man rechts vom Friedhof einen auffälligen Berg, der scheinbar zwei Spitzen hatte (Foto N° 1). Erst als es uns, nach mehreren Jahren gelungen war, einigen Felsgravuren konkrete Landschaftselemente zuzuordnen, haben wir auch diese Region näher untersucht. …

Blick von >El Calvario< direkt bergauf

Doch was könnte die Felsgravur von dem Stein der Fundstätte >El Calvario< mit den angeführten Bergen und Quellen zu tun haben? Könnten die Petroglyphen eventuell den Hauptsiedlungs- und Wanderbereich einiger Familien darstellen, die in der Umgebung des Barrancos de Fernando Porto lebten? …

Wenn wir die Berge und Quellen der Felsgravur tatsächlich richtig zugeordnet haben, könnte der Montaña de Fernando Porto einen Siedlungsbereich und die Region zwischen den Barrancos de La Luz und del Atajo / Jerónimo ein “privat aufgeteiltes“ Gebiet mit Viehhaltung, Wasserstellen und wahrscheinlich auch einigen landwirtschaftliche genutzten Flächen darstellen. …

Vergleicht man die Topographie mit dem Foto der Gravur kann man Ähnlichkeiten fetsstellen.

Der Hauptweg führte vermutlich von der Mündung des Barranco de Fernando Porto bis zum Roque de Los Muchachos mit den Gemeindeweiden. Dass an dieser ziemlich geraden Strecke neben dem Montaña de Fernando Porto ausgerechnet der unscheinbare Montaña de Las Indias dargestellt wurde, kann nur durch die Sichtbeziehung erklärt werden, die aber aufgrund der Entfernung nur durch Feuerzeichen in der Nacht eine Bedeutung gehabt haben konnte. Die Feuer könnten Viehdiebstahl und andere Gefahren, sowie auch Rituale, Feiern oder Spiele anzeigen oder bei Auseinandersetzungen die Gemeinschaft oder die Stammesführer einberufen, … (Kupka, 2014).

Eine Felskarte könnte den Montaña de Fernando Porto symbolisieren

Den folgenden Text habe ich für den Artikel >Montaña de Fernando Porto< geschrieben, der in der Zeitschrift IRUENE Nr. 6 Casiopea (2014; Ediciones Alternativas, Puntagorda, La Palma), in spanischer und englische Sprache, veröffentlicht wurde.

"Vista

El Cementerio< en línea recta hacia arriba” width=”300″ height=”157″> Foto Nr. 1   Blick von >El Calvario< bergauf.

Bei Santo Domingo (Garafía / La Palma) befindet sich unterhalb des Friedhofes eine Gruppe loser Steine mit Felsgravuren, >El Calvario<. Schaut man von dort bergauf sieht man einen Berg, der scheinbar zwei Spitzen hat (Foto Nr. 1). In einer topographischen Karte und in der Realität ähneln diese zwei Bergspitzen dem Montaña de Fernando Porto der größten Gravur auf einem der Steine (Foto Nr. 2).

Foto Nr. 2 Vergleicht man die Topographie mit dem Foto der Gravur kann man Ähnlichkeiten fetsstellen.

Foto Nr. 2   Vergleicht man die Topographie mit dem Foto der Gravur kann man Ähnlichkeiten fetsstellen.

Steht man am Rand des Gipfels vom Fernando Porto sieht man von den drei großen vorgelagerten Felsen im Meer nur den Roque de Santo Domingo direkt vor dem natürlichen Hafen. Bergauf ist die pyramidenförmige Silhouette des Montaña Cruzada und bei guter Sicht soeben die Spitze des Montaña de Las Indias zu sehen.

Vista desde la Montaña de Las Indias en dirección al mar donde se vislumbra la doble cima de la Montaña de Fernando Porto.

Foto Nr. 3   Vom Plateau des Montaña de Las Indias in Blickrichtung Meer sieht man soeben noch den Doppelgipfel des Montaña de Fernando Porto. Das kleine Foto zeigt dieses Detail vergrößert.

Stehen wir schließlich auf dem kleinen, nahezu kreisrunden Montaña de Las Indias, scheint dieser künstlich abgeflacht zu sein. Von hier können wir bergab den Montaña de Fernando Porto (Foto Nr. 3) und bergauf den Abhang der Caldera, nahe des Roque de Los Muchachos, der höchsten Erhebung der Insel, sehen.

Diese beiden Bergspitzen, deren Form zu den Petroglyphen auf dem Stein passen, stellen die weiteste mögliche Entfernung dar, um sich mit nur zwei Feuerstellen (Feuer in der Nacht und Rauchzeichen am Tag) oder durch akustische Signale vom Meer bis zum Kraterrand, zu verständigen! Diese Zeichen könnten Viehdiebstahl und andere Gefahren, sowie auch Rituale, Feiern oder Spiele anzeigen oder bei Auseinandersetzungen die Gemeinschaft oder die Stammesführer einberufen, …

Fuente de Oropesa

Foto Nr. 4   Fuente de Oropesa

 

Gleich hinter dem Montaña de las Indias führt ein Weg in ein Barronco mit einer ganz im Dunkeln liegende, moderne Quellfassung (Foto Nr. 4 mit belichtetem Detail), der Fuente de Oropesa. Diese könnte auf dem Stein durch die, direkt an das doppelte Kreissymbol angrenzende, Spirale dargestellt sein.

 

 

La Fuente del Colmenero

Foto Nr. 5   Fuente del Colmenero

Einen ganz anderen Charakter hat dagegen die ganzjährig Wasser führende Fuente del Colmenero, über der eine mäandrierende Spirale in die Felswand gepickt wurde (Foto Nr. 5 mit zwei vergrößerten Detailaufnahmen). Die Lage passt einigermaßen zur Anordnung der anderen Spiralgravur auf dem Stein von >El Calvario<.

Durch die hohen Steilklippen befindet sich der Hafen von Santo Domingo in der Mündung des Barranco de Fernando Porto. Diese Bucht ist zudem durch zwei Landzungen geschützt und schon die Ureinwohner konnten dort am besten Muscheln sammeln und Fische fangen.
„Die Awara (die Ureinwohner von La Palma, auch Benahoariten genannt) lebten als halbsesshafte Viehhirten. Nur der Hirte mit dem Vieh bewegt sich auf seinen zyklischen Wanderungen (von der Küste bis in die Gipfel), während Frauen und Kinder immer in den permanenten Siedlungen wohnen bleiben.“[1]  Im Montaña de Fernando Porto befinden sich zahlreiche Höhlen und im direkt angrenzenden windgeschützten und fruchtbaren Barranco de Fernando Porto könnte das trächtige Vieh überwintert haben. Weiter oberhalb zweigt das Barranco de Oropesa ab, in dem, nahe am Montaña de Las Indias mit den Höhlen de Trapiche, die Fuente de Oropesa zutage tritt. In dieser Höhenregion, zwischen 800 und 1200 Metern, ist das Gelände stellenweise flach und offen. Von November bis etwa Juni, ist diese Zone ist relativ feucht und es gibt zahlreiche Quellen, so dass die Hirten mit ihren gemischten Herden dann dort ausreichend Nahrung finden. „Im Sommer, wenn die Sonne die Weiden der Küsten und mittleren Zonen verbrannt hat, verziehen sie sich auf die Gemeindeböden des Gipfels.“ [2]

Was das kleine Kreissymbol betrifft, so sind die Vermutungen hierzu noch vager. Da dieses Zeichen nur aus einem einzelnen Kreis besteht, könnte es sich um einen runden Platz handeln, der wie die beiden Berge mit anderen Feuerplätzen in größtmöglicher Entfernung kommuniziert.

Foto Nª 14 ¿era o tagoror? La Padona, el 16 de junio de 2008.

Foto Nr. 6    Era oder tagoror? La Padona am 16. Juni 2008.

Als Standort, südlich der Fuente del Colmenero, könnte der große ebene Vorsprung >La Padona< am Barranco de Fuente Grande in Frage kommen. Dort befindet sich ein mit Steinen eingefasster Platz. Ob es sich dabei um einen era / Dreschplatz, tagoror / Versammlungsplatz der früheren Häuptlinge und / oder um einen Beobachtungsplatz zur Bestimmung der Sonnenwenden und Tag-und-Nacht-Gleichen anhand der Sonnenuntergänge handelt, müsste noch untersucht werden. An der Nordseite dieses Absatzes steht ein Mast, dessen Hochspannungsleitung geradeaus zur Ebene direkt oberhalb der Fuente del Colmenero führt. Von dem Absatz >La Padona< und dem Platz oberhalb der Fuente del Colmenero kann die Spitze des Berges San Antonio del Monte gesehen werden, der ebenfalls für große Feuerzeichen genutzt worden sein könnte?

Wenn wir die Felsgravur tatsächlich richtig gedeutet haben, könnte der Montaña de Fernando Porto einen Siedlungsbereich und die Region zwischen den Barrancos de La Luz und del Atajo / Jerónimo ein “privat“ aufgeteiltes Gebiet mit Viehhaltung, Wasserstellen und wahrscheinlich auch einigen landwirtschaftliche genutzten Flächen darstellen. Der Hauptweg führte vermutlich von der Mündung des Barranco de Fernando Porto bis zum Roque de Los Muchachos mit den Gemeindeweiden.


[1] + [2] Miguel A. Martín González: http://prehistorialapalma.blogspot.com/2007/11/el-rgimen-de-propiedad-comunal-entre.html


Der komplette Artikel kann unter folgendem Link aufgerufen werden: Felsbildstation El Calvario de Santo Domingo / Montaña de Fernando Porto

Iruene N° 6Und er ist am 6. März 2015 in der Zeitschrift IRUENE N° 6, einer Zeitschrift des Archäoastronomen Miguel Ángel Martín González, erschienen: https://elapuron.com/noticias/municipios/14729/el-sexto-nmero-de-la-revista-iruene-aborda-los-enigmas-de-las-estaciones-rupestres-de-el-bejenao/

IRUENE – La Historia Antigua de la isla de la Palma. Miguel Ángel Martín González. Asociación Iruene La Palma