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…..Auf dieser Internetseite befinden sich neue Interpretationen zur Himmelsscheibe von Nebra, zu Stonehenge und zu Felsgravuren von La Palma, was nicht bedeutet, dass schon bestehende Interpretationen ihre Gültigkeit verlieren, sondern diese werden ergänzt.

Die Himmelsscheibe von Nebra gilt als weltweit älteste konkrete Abbildung des Sternenhimmels und sie ist einer der bedeutendsten archäologischen Funde aus der Frühbronzezeit.
Hier wird eine erweiterte Interpretation vorgestellt, welche die Scheibe als memnonisches Lehrobjekt für folgende astronomische Beobachtungen zeigt: Die Extremstellungen des Tierkreises, die fünf sichtbaren Planeten, zwei jahreszeitliche Sternenkonstellation, den Himmelsäquator und den Frühlingspunkt anhand von Procyon und den Plejaden sowie die Lage des Nordpols zwischen den hellsten Zirkumpolarsternen, die auch zur Breitengradorientierung, als Nordzeiger und Zeiteinteilung bekannt gewesen sein könnten. Die 20 Sterne aus den beiden großen Konstellationen bilden mit mindestens jeweils zwei gleichzeitig kulminierenden Zirkumpolarsternen eine Sternenuhr, die exakt vier Viertel-Himmelsumdrehungen oder 4x 6 Stunden unserer Zeitrechnung anzeigt. Zudem werden durch die Anordnung der goldenen Elemente Winkelmessungen in horizontaler und vertikaler Ebene dargestellt,
wie die Mondwenden und die Höhe des Nordpols für den 51. Breitengrad, die in einer gemeinsamen Präsentation mit dem Zenit und daran anschließenden 60 und 30 Gradwinkeln zu sehen sind.
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….Die Sarsen- und Blausteine zeigen nicht nur Extremstellugen von Sonne und Mond, sondern sie können auch verschiedene Kalenderfunktionen haben.Die Blau- und Sarsensteine von Stonehenge wurden um 2300-1930 v.Chr. errichtet.
Diese neue Interpretation zeigt, dass die Bausteine und Sarsensteine auch jeweils ein reines Sonnen-und Mondjahr (12×30 = 360 + 5; 6×59 = 354 Tage) sowie ein Lunisolarjahr (254 + 11) anzeigen. Somit war vielleicht für zwei verschiedene Glaubensrichtungen im Volk, für die Sonnen- und Mondanhänger, ein gemeinsamer heiliger Ort geschaffen worden, an dem der Jahresverlauf den jeweiligen >Religionen< entsprechend gezählt und die Tage zwischen beiden Kalendersystemen zusammen gefeiert wurden. Zudem konnte in Stonehege beobachtet werden, wie „
Sonnenfinsternisse über den Steinen D + F eintreten können und Mondfinsternisse über dem Heelstone oder jeweils dazwischen, aber immer auffällig beieinander. Die Erbauer von Stonehenge könnten durch jahrelange Aufzeichnungen einen Zahlenwert ermittelt haben mit dem sie die Finsternisse ungefähr vorhersagen konnten” (Müller 1989 [1]). Nach Hawkins Theorie wurde in Stonehenge schon um 2550 v. Chr. an den 56 Aubrey-Löchern mit Markierungssteinen die Zahlenfolge 9-9-10-9-9-10 festgehalten, um mögliche Finsternisse zwischen den Steinen D und F zu verfolgen.
Auch die Himmelsscheibe von Nebra könnte, zusätzlich zum Zählkalender, das Wissen um die Ermittlung von ungefähren Finsterniszeiträumen beinhalten, da durch d
ie Anzahl und Anordnung der Randlöcher auch eine Zählweise 9, 10, 9, 9, 10, 9, 9, 10, … sichtbar gegeben ist.
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    Auf der nordwestlichsten Kanareninsel La Palma existieren, auf etwa 700 qm, tausende von Felsgravuren auf engem Raum und häufig noch in ihrem ursprünglichen, wenig veränderten Umfeld.
In den folgenden Kapiteln werden einzelnen Petroglyphen Berge und ganz spezifische Landschaftsformen anhand charakteristischer Nutzungsanzeichen, topografischer Eigenschaften und visueller Erscheinungen zugeordnet. Die Felsgravuren der Fundstätte >El Lomo de la Fajana< in El Paso, La Palma, zeigen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wichtige Landschaftselemente und es könnte sich somit um eine Felskarte der Region handeln..
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[1] Rolf Müller.
1989. Der Himmel über den Menschen der Steinzeit.
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Starseite auf englisch kleinAuf dieser Internetseite werde ich nach und nach Weiteres veröffentlichen.
Dem Leser möchte ich
empfehlen die schon vorhanden Seiten, zur Himmelsscheibe von Nebra und Stonehenge, der Reihenfolge nach zu lesen. Denn einerseits wird die Himmelsmechanik aufeinander aufbauend erklärt und andererseits wird die komplette Entschlüsselung der Himmelsscheibe erst durch die chronologischen Entdeckungen verständlich!
Um die ausführliche Interpretation zu lesen beginnen Sie bitte auf der Seite >Die Himmelsscheibe und ihre Datierung<. Am Ende einer jeden Seite finden Sie hinter dem Stichwort einen Link, der Sie automatisch zum nächsten Kapitel führt.

Menschen, die nur alle wichtigen Entdeckungen in Kurzform und ohne Hintergrundwissen lesen möchten, sollten auf der  >Startseite<  am rechten Rand unter  >Kategorien<  den Link  >Alle Beiträge<  aufrufen.

Die Himmelskarten habe ich mit dem Computerprogramm >Stellarium< erstellt.

Für Anregungen, Verbesserungen und Hinweise auf Fehler wäre ich Ihnen dankbar!

Bleiben Sie neugierig und schauen Sie wieder vorbei!

Barbara Kupka